21.4.19 – Friedensmarsch in Uelzen – Kein Bock auf Freiwild!

Am 21. April 2019 will die südtiroler Band Frei.Wild in Uelzen spielen.
Auftrittsort soll die Jabelmann-Halle sein. Im Rahmen der „Zurück in die
Clubs Tour“  von Frei.Wild werden rund 1300 Fans dieser rechten Band
erwartet.

Mittlerweile wurde die Absage des Konzerts gefordert und dazu ein
Offener Brief veröffentlicht:
https://buendnis-demokratie-toleranz-uelzen.de/offener-brief-voelkischer-musik-keine-buehne-geben/

Unsere Position haben wir ebenfalls veröffentlicht:
https://antifa-lg-ue.org/2019/03/23/kein-bock-auf-frei-wild/

Da der Betreiber der Jabelmann-Halle den Vertrag mit Frei.Wild nicht
kündigen und lieber Geld mit völkischem und nationalistischen
Identitätsrock verdienen will, soll es am 21. April eine öffentliche
Aktion gegen das Konzert geben. Das Uelzener Bündnis für Demokratie und
Toleranz ruft zu einem „Friedensmarsch“ (in Anlehnung der Ostermärsche)
auf. Treffpunkt soll um 17 Uhr auf dem Herzogenplatz
(Rathaus/Innenstadt) sein. Von dort soll es zur Jabelmann-Halle und
anschließend zum Sternplatz gehen.

Wir rufen Euch dazu auf, am Ostersonntag nach Uelzen zu kommen und dort
gemeinsam gegen Rassismus und Nationalismus auf die Straße zu gehen und
dem rechten Sounddreck den Saft abzudrehen.

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/390406061807156/

Weitere Infos folgen!


Mit antifaschistischen Grüßen

Antifaschistische Aktion Lüneburg / Uelzen
0172-4152311
kontakt@antifa-lg-ue.org
www.antifa-lg-ue.org

08.04. Uelzen: “Das Netzwerk der Identitären”, Vortrag von A. Speit

Das Netzwerk der Identitären: Ideologie und Aktionen der neuen Rechten

Die Aktivisten der „Identitären Bewegung“(IB) besetzen nicht nur öffentliche Gebäude, steigen auf das Brandenburger Tor, stellen Hinrichtungen nach, stören Vorlesungen, führen Flashmobs auf und marschieren durch Innenstädte, sie haben sich in den letzten Jahren fest in der politischen Landschaft verankert.

Das „Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz“ hat mit dem Hamburger Publizisten Andreas Speit einen renommierten Experten für Rechtsextremismus gewinnen können. Der Publizist und freie Journalist berichtet in seinem Vortrag über Vernetzungen hierzulande mit besten Beziehungen zu rechtskonservativen Intellektuellen, zur AfD und zu fremdenfeindlichen Organisationen im europäischen Ausland. Zudem werden die Aktionen dieser Aktivistengruppe beleuchtet, die provokativ inszeniert werden und deren rechtsextreme Inhalte geschickt mit popkulturellem Habitus verbunden sind.

Montag, 8. April 2019
19.00 Uhr im Martin-Luther-Haus
Pastorenstraße 6, 29525 Uelzen

Angehörige neofaschistischer Organisationen und Parteien, Teilnehmer von neofaschistischen Veranstaltungen, Aufmärschen oder Konzerten haben zu diesen Veranstaltungen keinen Zutritt.

Kein Bock auf Frei.Wild!

Keine Bühne für völkischen & nationalistischen Identitätsrock!

Am 21. April 2019 will die südtiroler Band „Frei.Wild“ im Rahmen ihrer „Zurück in die Clubs Tour“ in der Uelzener Jabelmannhalle auftreten.

Das Konzert ist mittlerweile ausverkauft und so werden an diesem Abend einige hundert Fans dieser Band in Uelzen erwartet, deren Spektrum sich von sich selbst als „unpolitisch“ verstehenden „Deutschrock“-Fans über so genannte „Patrioten“ und Rocker bis hin zu Neonazis erstreckt. Ein breites Bündnis von verschiedenen Organisationen, Initiativen, Parteien und Einzelpersonen fordert die Absage des Konzerts und hat sich mit einem entsprechenden Offenen Brief an den Betreiber der Jabelmannhalle gewendet.

Der Offene Brief kann hier nachgelesen und unterzeichnet werden:

Offener Brief: Völkischer Musik keine Bühne geben

Weitere Hintergrundinformationen zur Band können hier nachgelesen werden:

Kein Bock auf Frei.Wild!

05.04.: Infoveranstaltung mit Andreas Kemper

Die KURVE Wustrow ist Teil des Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark. Zusammen mit der Kirchengemeinde St. Johannis in Lüchow hat KURVE Wustrow das Projekt “Zivilcourage jetzt!“ organisiert. Den Auftakt zum Projekt bildet diese Infoveranstaltung mit Andreas Kemper. Der Referent stellt gängige Vorurteile über die Situation von Geflüchteten und Migrant*innen in Deutschland und Europa richtig.

Termin: 05. April 2019, 19:30 Uhr

Ort: Gemeindehaus Lüchow

 

Kern des Projekts und nächste Veranstaltung sind zwei Argumentationstrainings gegen rechte Parolen im Mai, die sich an verschiedene Zielgruppen wenden.

Weitere Informationen zum Projekt sind hier zu finden: “Zivilcourage jetzt!“, der Flyer ist hier herunterladbar.

Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr

Infoveranstaltung am Freitag, 08. Februar 2019 um 19:30 Uhr

R e i c h s b ü r g e r –  j e t z t r e i c ht ‘s! Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr
mit Andreas Speit, Journalist und Rechtsextremismus-Experte

Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr
In Deutschland werden mehr als 18.000 Menschen zu den sogenannten Reichsbürgern gerechnet. Die Bundesrepublik ist für sie kein souveränes Staatsgebilde, sondern das Deutsche Reich aus der Zeit vor 1945 bestünde fort. Fremde Mächte im Hintergrund würden die Fäden ziehen. Manche von ihnen gründen eigene Reiche, wie etwa der König von Deutschland in Wittenberg, stellen eigene Pässe und Führerscheine aus. Manche von ihnen verstehen sich als souveräne Menschen. Sie aller erkennen die deutschen Behörden nicht an, verweigern Bußgeldzahlungen und Steuern. Lange Zeit hielt der deutsche Staat sie für Spinner und tat sie als ungefährlich ab – bis im Oktober 2016 ein Polizist in Franken von einem Reichsbürger erschossen wurde. Ihre Ideen sind weiterverbreitet als nur am Rande der Gesellschaft, reichen auch in alternative Milieus hinein.

Freitag, 08. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Kulturverein Platenlaase
Ab 18:30 Uhr wird es wieder leckeres
veganes Essen gegen Spende geben.

Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark
Die Veranstaltenden behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige reaktionäre Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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